Weihnachtliches Wunschliedersingen

Weihnachtliches Wunschliedersingen

Am 2. Weihnachtstag wird normalerweise im Gottesdienst in der Dreifaltigkeitskirche ein weihnachtliches Wunschliedersingen angeboten. Wir haben uns als Ersatz eine Online-Version überlegt. Insa Meier hat 14 Weihnachtslieder an der Orgel der Dreifaltigkeitskirche aufgenommen. Hier werden sie zur freien Wahl zum Anhören und Mitsingen angeboten. Der Text der ersten beiden Strophen wird jeweils mitgeliefert. Und so gehts:

  1. Wählen Sie ein Lied aus und klicken Sie auf den blau hinterlegten Liedtitel mit Nummer. (EG = Evangelisches Gesangbuch)
  2. Text und Player klappen aus.
  3. Klicken Sie nun auf das Startsymbol (das kleine Dreieck) in der Player-Leiste rechts.
  4. Zu jedem Lied gibt es erst ein Vorspiel, danach werden 2 Strophen gespielt.

Vermissen Sie das Potpourri? Das können Sie kombiniert mit Weihnachtssegen und Liedern zum Mitsingen hier hören.

Vom Himmel hoch da komm ich her, ich bring euch gute neue Mär;
der guten Mär bring ich so viel, davon ich singn und sagen will.

Euch ist ein Kindlein heut geborn von einer Jungfrau auserkorn,
ein Kindelein so zart und fein, das soll eu'r Freud und Wonne sein.

Es ist ein Ros entsprungen aus einer Wurzel zart,
wie uns die Alten sungen, von Jesse kam die Art
und hat ein Blümlein bracht
mitten im kalten Winter wohl zu der halben Nacht.

Das Blümlein, das ich meine, davon Jesaja sagt,
hat uns gebracht alleine Marie, die reine Magd;
aus Gottes ewgem Rat
hat sie ein Kind geboren, welches uns selig macht.

Zu Bethlehem geboren ist uns ein Kindelein,
das hab ich auserkoren, sein eigen will ich sein,
eia, eia, sein eigen will ich sein.

In seine Lieb versenken will ich mich ganz hinab;
mein Herz will ich ihm schenken und alles, was ich hab,
eia, eia, und alles, was ich hab.

Nun singet und seid froh, jauchzt alle und sagt so:
Unsers Herzens Wonne liegt in der Krippen bloß
und leucht' doch wie die Sonne in seiner Mutter Schoß.
Du bist A und O, du bist A und O.

Sohn Gottes in der Höh, nach dir ist mir so weh.
Tröst mir mein Gemüte, o Kindlein zart und rein,
durch alle deine Güte, o liebstes Jesulein.
Zieh mich hin zu dir, zieh mich hin zu dir.

Ich steh an deiner Krippen hier, o Jesu, du mein Leben;
ich komme, bring und schenke dir, was du mir hast gegeben.
Nimm hin, es ist mein Geist und Sinn, Herz, Seel und Mut, nimm alles hin
und lass dir's wohlgefallen.

Da ich noch nicht geboren war, da bist du mir geboren
und hast mich dir zu eigen gar, eh ich dich kannt, erkoren.
Eh ich durch deine Hand gemacht, da hast du schon bei dir bedacht,
wie du mein wolltest werden.

Kommt und lasst uns Christus ehren, Herz und Sinnen zu ihm kehren;
singet fröhlich, lasst euch hören, wertes Volk der Christenheit.

Sünd und Hölle mag sich grämen, Tod und Teufel mag sich schämen;
wir, die unser Heil annehmen, werfen allen Kummer hin.

Ihr Kinderlein, kommet, o kommet doch all,
zur Krippe her kommet in Bethlehems Stall
und seht, was in dieser hochheiligen Nacht
der Vater im Himmel für Freude uns macht.

O seht in der Krippe im nächtlichen Stall,
seht hier bei des Lichtleins hellglänzendem Strahl
in reinlichen Windeln das himmlische Kind,
viel schöner und holder, als Engel es sind.

O du fröhliche, o du selige, gnadenbringende Weihnachtszeit!
Welt ging verloren, Christ ist geboren: Freue, freue dich, o Christenheit!

O du fröhliche, o du selige, gnadenbringende Weihnachtszeit!
Christ ist erschienen, uns zu versühnen: Freue, freue dich, o Christenheit!

O du fröhliche, o du selige, gnadenbringende Weihnachtszeit!
Himmlische Heere jauchzen dir Ehre: Freue, freue dich, o Christenheit!

Herbei, o ihr Gläub'gen, fröhlich triumphieret,
o kommet, o kommet nach Bethlehem!
Sehet das Kindlein, uns zum Heil geboren!
O lasset uns anbeten, o lasset uns anbeten, o lasset uns anbeten den König!

Du König der Ehren, Herrscher der Heerscharen,
verschmähst nicht zu ruhn in Marien Schoß,
Gott, wahrer Gott von Ewigkeit geboren.
O lasset uns anbeten, o lasset uns anbeten, o lasset uns anbeten den König!

Stille Nacht, heilige Nacht! Alles schläft, einsam wacht
nur das traute, hochheilige Paar. Holder Knabe im lockigen Haar,
schlaf in himmlischer Ruh, schlaf in himmlischer Ruh.

Stille Nacht, heilige Nacht! Hirten erst kundgemacht,
durch der Engel Halleluja tönt es laut von fern und nah:
Christ, der Retter, ist da, Christ, der Retter, ist da!

Kommet, ihr Hirten, ihr Männer und Fraun,
kommet, das liebliche Kindlein zu schaun,
Christus, der Herr, ist heute geboren,
den Gott zum Heiland euch hat erkoren.
Fürchtet euch nicht!

Lasset uns sehen in Bethlehems Stall,
was uns verheißen der himmlische Schall;
was wir dort finden, lasset uns künden,
lasset uns preisen in frommen Weisen.
Halleluja!

Wisst ihr noch, wie es geschehen?
Immer werden wir's erzählen:
Wie wir einst den Stern gesehen
Mitten in der dunklen Nacht, Mitten in der dunklen Nacht.

Stille war es um die Herde.
Und auf einmal war ein Leuchten
Und ein Singen ob der Erde,
Dass das Kind geboren sei, Dass das Kind geboren sei.

Hört, der Engel helle Lieder klingen das weite Feld entlang,
und die Berge hallen wider von des Himmels Lobgesang:
Gloria in excelsis Deo. Gloria in excelsis Deo.

Hirten, warum wird gesungen? Sagt mir doch eures Jubels Grund!
Welch ein Sieg ward denn errungen, den uns die Chöre machen kund?
Gloria in excelsis Deo. Gloria in excelsis Deo.

Weil Gott in tiefster Nacht erschienen, kann unsre Nacht nicht traurig sein!

Der immer schon uns nahe war, stellt sich als Mensch den Menschen dar.
Weil Gott in tiefster Nacht erschienen, kann unsre Nacht nicht traurig sein!

Weil Gott in tiefster Nacht erschienen, kann unsre Nacht nicht traurig sein!

Bist du der eignen Rätsel müd? Es kommt, der alles kennt und sieht!
Weil Gott in tiefster Nacht erschienen, kann unsre Nacht nicht traurig sein!

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