Abendmahl

Abendmahl

Immer wieder, mindestens einmal im Monat, feiern wir im Gottesdienst das Abendmahl, teilen die Oblate und den Kelch, um Christi Gegenwart unter uns zu feiern.

Das Abendmahl feiern Christinnen und Christen seit Anbeginn. Das Abendmahl wird auch das "Mahl des Herrn" genannt, denn wir feiern die Anwesenheit von Jesus Christus in diesem Mahl. Er kommt zu uns, so bekennen wir, damit wir mit ihm Gemeinschaft haben und unter einander. Das ist ein Geheimnis des Glaubens, unerschöpflich in seiner Bedeutungstiefe.

"Wie Jesus Christus Brot und Wein nahm und dankte, so tritt die Gemeinde mit Brot und Wein vor Gott, um ihn zu loben und ihm zu danken für Jesus Christus, für seinen Tod und seine Auferstehung. Und sich immer wieder daran zu erinnern - als Gedächtnis, damit es lebendig bleibt unter uns" (EEK). Und das geschieht am besten, wenn man nicht nur hört, sondern auch zusammen etwas isst und trinkt. Beim Abendmahl symbolisiert das Brot den Leib Christi und der Kelch das Blut Christi.

In der Gemeinde sind alle getauften Menschen eingeladen, zum Abendmahl zu kommen. Natürlich auch Kinder und Konfirmandinnen und Konfirmanden. In der Regel stehen die Abendmahlsgäste in einem Kreis um den Altar und der/die Pastor*in teilt mit dem/der Lektor*in das Abendmahl aus, das er/sie vorher durch die Einsetzungsworte feierlich "eingesetzt" hat. D.h. dass wir dann die Gegenwart Christi in der Feier bekennen können.

Jede*r erhält eine Oblate. Entweder nimmt er/sie in den Mund und trinkt danach aus dem Kelch, der danach gereicht und regelmäßig desinfiziert wird. Oder aber er/sie behält die Oblate und taucht sie in den Kelch, die sogenannte Intinctio. Beides ist angemessen und richtig. In anderen Gemeinden sind wiederum Einzelkelche im Gebrauch - je nach Entscheidung des Gemeindekirchenrates. Oder aber die Teilnehmenden reichen einander Oblate und Kelch weiter. Das ist auch eine schöne Sitte.

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